Aktuelles

 

Ruhr-Meldung vom 18.10.2019:
Konjunktur Region Ruhr Herbst 2019

Die konjunkturelle Abkühlung, die der Gesamtwirtschaft derzeit zu schaffen macht, schlägt sich im Handwerk in der Region Ruhr bislang nur geringfügig nieder. Der Geschäftsklimaindex gab zwar leicht um drei Punkte gegenüber den beiden vorangegangenen Umfragen nach, bewegt sich aber mit 130 Punkten weiterhin auf einem außerordentlich hohen Niveau.

„Das Handwerk ist auch in der Region Ruhr ein konjunktureller Stabilitätsanker“, betonte der Sprecher von Handwerk Region Ruhr, Dortmunds Kammerpräsident Berthold Schröder. „Um so wichtiger ist es, dass für die strategische Entwicklung der Region eine klare Fokussierung auf die Stärkung mittelständischen Unternehmertums erhält“, hob er mit Blick auf die aktuelle Diskussion zu den Ergebnissen der Ruhr-Konferenz hervor.

Im östlichen Ruhrgebiet rund um Dortmund verlief der Trend der Handwerkskonjunktur exakt wie in der Gesamtregion mit einem leichten Rückgang um drei Prozentpunkte auf nun 132 Prozentpunkte. Stabil zeigt sich das Handwerk dagegen im westlichen Ruhrgebiet mit den beiden großen Städten Duisburg und Essen. Dagegen ging das Geschäftsklima in der Emscher-Lippe-Region leicht zurück. Zwar berichten die Betriebe dort über erfreulich verbesserte Umsätze und Auftragsbestände, aber die Erwartungen für die weitere Entwicklung haben sich eingetrübt.

Noch deutlichere Unterschiede tun sich zwischen den verschiedenen Branchen auf: Das Gesundheitshandwerk hat gegen den Gesamttrend deutlich zugelegt und berichtet über gute Umsätze, volle Auftragsbücher und steigende Beschäftigung. Stabil ist die Situation im Ausbaugewerbe, im Kfz-Gewerbe und bei den personenbezogenen Dienstleistungen, während im Bauhauptgewerbe bei den Handwerken für den gewerblichen Bedarf und im Lebensmittelgewerbe die konjunkturelle Dynamik einen Dämpfer erleidet.

In einem Punkt sind sich die Gewerke einig: Die Auslastung ist mit 81 Prozent weiterhin außerordentlich hoch. Die Auftragsreichweiten haben sogar noch einmal deutlich angezogen: 8,1 Wochen müssen Kunden nun im Durchschnitt auf Handwerker im Ruhrgebiet warten. „Es gelingt uns zwar, langsam Beschäftigung aufzubauen, aber das Nadelöhr bleibt der Fachkräftemangel. Wir müssen über die Schulen und die Arbeitsagenturen schlichtweg mehr dafür tun, junge Menschen ausbildungsreif zu machen und für tolle Ausbildungskarrieren zu begeistern. Da haben wir im Ruhrgebiet ganz klar Nachholbedarf“, befand Schröder. 

Konjunkturumfrageergebnisse Herbst 2019

 

Ruhr-Meldung vom 18.10.2019:
Ruhrgebiet: Metropolregion im Umbruch

Im Interview mit dem „Handwerksblatt“ bemängelt der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dortmund, Carsten Harder, dass im Ruhrgebiet eine „zielgerichtete und strukturierte Entwicklung hin zu einer Mittelstandsorientierung“ fehle. Nach wie vor spielten Lösungen, die durch die öffentliche Hand erzielt oder die durch Großstrukturen aufgegriffen werden sollen, eine bedeutende Rolle, befand Harder mit Blick auf die 75 Projektideen, die als Zwischenergebnis der Ruhr-Konferenz publik geworden sind. Kritisch äußerte er sich insbesondere zum Ausmaß wirtschaftlicher Betätigung der Kommunen und zum Mangel an verfügbaren Gewerbeflächen in der Region. Das ganze Interview finden Sie hier.

 

Ruhr-Meldung vom 2.10.2019:
Spitzentreffen von Handwerk Region Ruhr mit den Evangelischen Kirchen

Zu einem Meinungsaustausch über die Perspektiven der Region Ruhr konnten die Präsidenten der Handwerkskammern Dortmund, Düsseldorf und Münster, Berthold Schröder, Andreas Ehlert und Hans Hund Spitzenvertreter der evangelischen Kirchen der Region begrüßen - an der Spitze die beiden Präsides Annette Kurschus von der Evangelischen Landeskirche in Westfalen und Manfred Rekowski von der Landeskirche im Rheinland. Das Treffen fand in der Schornsteinfeger-Akademie in Dülmen statt, wo sich die Teilnehmer ein Bild von Qualifikationsstrukturen und Innovationsprozessen in einem traditionsreichen Handwerk machen konnten. Nach Impulsvorträgen des Regionalökonomen Klaus-Heiner Röhl vom Institut der deutschen Wirtschaft und des Sozialethikers Traugott Jähnichen von der Ruhr-Universität Bochum bekräftigten beide Seiten die große Affinität des Handwerks zum protestantischen Berufsethos. Um die Region Ruhr nach vorne zu bringen kommt nach Ansicht beider Seiten darauf an, jungen Menschen durch Bildung und Qualifizierung den Weg in ein selbstbestimmtes Leben zu ebnen und mittelständische Strukturen als Grundlage für eine unternehmerisch geprägte Verantwortungs- und Innovationskultur zu stärken. Beide Seiten zeigten sich mit den Projektvorschlägen aus den Ruhr-Konferenzen der Landesregierung unzufrieden: "Da ist wenig dabei, was die Region Ruhr wirklich voranbringt. Das Ruhrgebiet schaut immer noch zu sehr in den Rückspiegel und hält an Strukturen fest, die nicht zukunftsträchtig sind, " betonte der Präsident der Handwerkskammer Dortmund, Berthold Schröder. "Symptomatisch dafür ist, dass der Regionalverband Ruhr bei der Regionalplanung einen Offenbarungseid geleistet hat: Der gescheiterte Entwurf bot schlichtweg keine Antwort auf den eklatanten Mangel an Gewerbeflächen, unter dem auch das Handwerk leidet." 

Bildergalerie

 

Ruhr-Meldung vom 19.9.2019: 
Das Handwerk in der Region Ruhr hat sich hervorragend entwickelt - Strukturdaten

Das Handwerk in der Region Ruhr stellt mit etwa 287.500 Erwerbstätigen etwa jeden achten Arbeitsplatz. Sogar jeder sechste sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in der Region ist im Handwerk tätig. Das geht aus den Zahlen hervor, die das Handwerk Region Ruhr – ein Zusammenschluss von drei Handwerkskammern und elf  Kreishandwerkerschaften im Ruhrgebiet – zur Konjunktur-und Strukturentwicklung des Handwerks vorgelegt hat.

Fakten zum Ruhr-Handwerk

 

Ruhr-Meldung vom 19.9.2019: 
Handwerk aus der Region Ruhr fordert Gesamtstrategie für Integration Geflüchteter durch Bildung und Arbeit. 

Wie die Integration Geflüchteter durch Bildung und Arbeit künftig besser gelingen kann, stand im Mittelpunkt des 2. Ruhr Forums Handwerk, das am Donnerstag im HWK-Bildungszentrum Hansemann stattfand.

Handwerkskammer Dortmund
Pressemeldung

 

Ruhr-Meldung vom 22.7.2019: 
Zweites Ruhr-Forum Handwerk mit Fokus auf Bildung und Integration

Das Zweite Ruhr Forum Handwerk findet am 19. September 2019 im Bildungszentrum "Hansemann" der Handwerkskammer Dortmund statt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie die Integration von Zuwanderern durch Ausbildung und Arbeitsmarkt gelingen kann. Zur Podiumsdiskussion wird Staatssekretärin Serap Güler aus dem Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration den Impulsvortrag halten. Anmeldungen sind über die Handwerkskammer Dortmund möglich.

Ruhr Forum Handwerk 2019

 

Ruhr-Meldung vom 4.6.2019:
Wirtschaft bringt eigene Ideen zur Ruhr-Konferenz der Landesregierung ein

Die Handwerkskammern und Industrie-und Handelskammern in der Region Ruhr haben gemeinsam 40 Projektideen entwickelt und diese in die Themen der "Ruhr-Konferenz der Landesregierung eingebracht. Schwerpunkte der Projektideen sind: Mobilität, Digitalisierung, Bildung und Flächenpolitik.

40 Ruhrideen als pdf-Datei
Wirtschaftskammern bringen 40 Ideen in Ruhrkonferenz ein

 

Ruhr-Meldung vom 27.3.2019:
Handwerk Region Ruhr trifft "Ruhr-Bischof" Franz-Josef Overbeck

Zu einem Meinungsaustausch über Zukunftsperspektiven der Region trafen Spitzenvertreter des Handwerks in der Katholischen Akademie Wolfsburg in Mülheim a.d.R. mit dem Bischof von Essen, Franz-Josef Overbeck, zusammen. Overbeck ist zugleich einer der drei Beiräte der Ruhr-Konferenz der Landesregierung.

Handwerk Region Ruhr trifft Ruhr-Bischof

 

Ruhr-Meldung vom 19.2.2019:
Handwerk Region Ruhr kritisiert den Entwurf des Regionalplans

Der vorliegende Entwurf zum Regionalplan Ruhr, der derzeit im Regionalverband Ruhr beraten wird, berücksichtigt nur unzureichend den Flächenbedarf der Wirtschaft. Zu diesem Urteil kommen die Handwerkskammern und Industrie- und Handelskammern der Region in ihrer Stellungnahme.

Regionalplan Ruhr: Wirtschaft kommt zu kurz

 

Ruhr-Meldung vom 4.9.2018:
Erstes "Ruhr-Forum Handwerk" zur Neuausrichtung der Region

Am 4. September 2018 fand auf Zeche Zollverein in Essen das erste "Ruhr-Forum Handwerk". Auf ihm präsentierten die Handwerksorganisationen ihr gemeinsames Positionspapier "Mittelstandsmetropole Ruhr!". Unter Moderation des WAZ-Chefredakteurs Andreas Tyrock diskutierten u.a. Heimatministerin Ina Scharrenbach, die Direktorin des Regionalverbands Ruhr, Karola Geiß-Netthöfel, und der Oberhausener Oberbürgermeister Daniel Schranz.

Positionspapier als pdf-Datei
Pressemitteilung
Fotogalerie

 

Ruhr-Meldung vom 4.9.2018:
Handwerk Region Ruhr packt Klimaschutz an

Gemeinsam Klimaschutzmaßnahmen entwickeln und umsetzen: Dazu haben die Präsidenten und die Hauptgeschäftsführer der drei Handwerkskammern Dortmund, Düsseldorf und Münster am 4. September 2018 in Essen den "Masterplan Klimaschutz" mit dem Regionalverband Ruhr vereinbart. Für den RVR unterzeichneten die Vereinbarung der Vorsitzende der Verbandsversammlung, Josef Hovenjürgen MdL, und die Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel.

Masterplan als pdf-Datei
Gemeinsam für mehr Klimaschutz