Pressemitteilung vom 26. November 2025

Andreas Ehlert als Präsident von HANDWERK.NRW wiedergewählt

Andreas Ehlert bleibt Präsident der Dachorganisation des nordrhein-westfälischen Handwerks HANDWERK.NRW. Der Handwerksrat, das oberste Beschlussgremium des Verbands, bestätigte den selbstständigen Schornsteinfegermeister und Präsidenten der Handwerkskammer Düsseldorf gestern für drei weitere Jahre im Amt. Ebenfalls wiedergewählt wurden die beiden Vizepräsidenten Rüdiger Otto und Berthold Schröder. Rüdiger Otto, Präsident des Unternehmerverbands Handwerk NRW und der Bauverbände NRW, gehört dem Präsidium seit 2022 an; Berthold Schröder, Präsident des Westdeutschen Handwerkskammertags und der Handwerkskammer Dortmund, ist seit 2015 Mitglied des Präsidiumstrios.

Andreas Ehlert, der seit 2014 als Präsident von HANDWERK.NRW die Interessen von rund 200.000 nordrhein-westfälischen Handwerksbetrieben vertritt, forderte in seiner Rede strukturelle Reformen der Bundesregierung, um die grundlegenden Probleme des Landes zu lösen. „Unser Land braucht jetzt echte Reformen, wir dürfen uns nicht in eine Welt der Scheinlösungen mit immer höherer Verschuldung und mit immer höheren Subventionen flüchten“, so der Handwerkspräsident. Beispielhaft kritisierte er den Industriestrompreis als maßgeschneiderte Subvention für wenige Großunternehmen. Für die nächsten Jahre kündigte Ehlert weiterhin Interessenvertretung mit klarer und verlässlicher Haltung an. „Wir bleiben pragmatisch und konstruktiv im Auftreten, aber klar in der Sache. Die Stärke des nordrhein-westfälischen Handwerks liegt darin, dass wir die Positionen unserer Handwerksorganisationen bündeln und mit einer gemeinsamen Stimme sprechen.“

Neben der Wirtschaftspolitik beschäftigte sich der Handwerksrat auch mit den Chancen der Künstlichen Intelligenz (KI) für Handwerk und Mittelstand. Im Mittelpunkt stand eine Diskussion mit den beiden Landtagsabgeordneten und Vorsitzenden der Enquetekommission „Künstliche Intelligenz: Für einen smarten Staat in der digitalisierten Gesellschaft“ des Landtags Nordrhein-Westfalen Björn Franken und Franziska Müller-Rech. Deutlich wurde, dass KI vor allem bei administrativen Tätigkeiten große Entlastungspotenziale bietet – sowohl beim Staat als auch in der Handwerksorganisation und bei privaten Unternehmen. „Künstliche Intelligenz kann unseren Betrieben helfen, Verwaltungsprozesse schneller und effizienter zu machen – von der Angebotserstellung bis zur Materialbestellung“, erklärte Andreas Ehlert. „Die eigentliche handwerkliche Tätigkeit wird sie aber nicht ersetzen. Das Handwerk ist und bleibt zukunftsfest“, so der Handwerkspräsident.
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