Rheinische Post
Die Rheinische Post berichtete über die Vorschläge der Rentenkommission zur Stabilisierung des Rentensystems. Im Artikel bewertet Prof. Dr. Hans Jörg Hennecke, Hauptgeschäftsführer von HANDWERK.NRW, die vorgeschlagenen Maßnahmen aus Sicht des Handwerks:
Lob gibt es dagegen von der Wirtschaft für das geplante Ende der sogenannten „Rente mit 63“. Die Kommission empfiehlt, den abschlagsfreien Renteneintritt für besonders langjährig Versicherte mit 45 Beitragsjahren abzuschaffen und den vorzeitigen Rentenbeginn mit Abschlägen erst ab 64 Jahren zu erlauben. „Es ist richtig, dass Fehlanreize zur Frühverrentung zurückgedrängt werden sollen. Diese vertragen sich nicht mit Ansätzen wie der Aktivrente, die längeres Arbeiten auf freiwilliger Basis attraktiver machen“, so Hennecke weiter.
[…] „Positiv zu bewerten ist der Einstieg in eine kapitalgedeckte Rente als Ergänzung zum Umlageverfahren. Andere Länder haben diesen Weg zur Stabilisierung des Rentenniveaus bereits vor Jahrzehnten erfolgreich eingeschlagen“, so Hennecke.
Umstritten ist auch der Vorschlag, Selbstständige zu Pflichtmitgliedern in der Rentenversicherung zu machen. […] Auch das Handwerk mahnt: „Wir befürworten eine Versicherungspflicht für Selbstständige, aber keine Pflichtversicherung“, so Hennecke. Das heißt: „Wer selbstständig tätig ist, sollte für das Alter vorsorgen. Entscheidend ist aber die Wahlfreiheit bei der Ausgestaltung.“
Hier geht es zum Artikel in der Rheinischen Post (23.06.2026, Bezahlschranke)
