Deutsches Handwerksblatt
Das Deutsche Handwerksblatt berichtete über das Gesprächsformat „Politik im Dialog“ von HANDWERK.NRW am 7. September 2026 in Dortmund. Dort diskutierten Spitzenvertreter des nordrhein-westfälischen Handwerks beim handwerksnahen Versicherer SIGNAL IDUNA mit dem Präsidenten des Bundes der Steuerzahler Reiner Holznagel über die finanz- und haushaltspolitischen Herausforderungen nach der parlamentarischen Sommerpause. Hier ein Auszug:
Andreas Ehlert warf beim Gesprächsformat „Politik im Dialog" von HANDWERK.NRW grundsätzliche Fragen auf. „Die Menschen erwarten gar nicht, dass der Staat jedes ihrer Probleme löst. Aber sie erwarten schon, dass der Staat dort ist, wo er gebraucht wird und er seine Aufgaben konsequent erledigt", erklärte der Präsident von HANDWERK.NRW. Schulen sollten funktionieren, die Infrastruktur müsse in Ordnung sein und Genehmigungen dürften nicht Jahre dauern. Es gehe auch um einfache und verständliche Regeln, die denjenigen, die arbeiten, ausbilden, investieren, unternehmerisches Risiko tragen, genügend Freiraum geben. Und da gebe es viele große Baustellen. Reiner Holznagel erklärte: „Wir haben in Deutschland ein Einkommenssteuersystem geschaffen, das Menschen, die mehr arbeiten, bestraft. Auf der Welt gibt es kaum ein System, das so hart zuschlägt, wenn Sie fleißig sind und dafür sorgen wollen, dass Sie am Monatsende mehr haben." Es lohne sich nicht, mehr zu arbeiten. Auch deswegen sei es so schwierig, Wirtschaftswachstum zu generieren.
Hier geht es zum Artikel im Deutschen Handwerksblatt (08.09.2026)
