Beim Gründerpreis NRW mischt das Handwerk ganz vorne mit, das haben diese Unternehmer schon vorgemacht:

 

2016

Platz 3: Elektromeister Dirk Schwalvenberg
Schwalvenberg Elektrotechnik GmbH & Co. KG

Aus den zehn Nominierten ermittelte eine Fachjury unter Vorsitz von Prof. Dr. Friederike Welter, Präsidentin des Instituts für Mittelstandsforschung in Bonn, drei Preisträger, darunter Elektrotechnikermeister Dirk Schwalvenberg auf dem 3. Platz. Zusammen mit Ehefrau Asja Jessica Schwalvenberg hatte er sein junges Unternehmen überzeugend präsentiert. Schwalvenberg plant und baut elektrotechnische Anlagen für gewerbliche Kunden. Dabei setzt der Unternehmer auf kurze und moderne Kommunikationswege und professionelles Auftreten. Seit der Gründung in 2012 hat das Unternehmen ein beeindruckendes Wachstum hingelegt und beschäftigt 35 Mitarbeiter.

 

2014

Platz 2: Bäckermeister Tim Kortüm
Schürener Backparadies

Nur ein Laden mit der Backstube im Hintergrund, aber ein Riesensortiment mit individuellen Produkten, die es nirgendwo anders gibt. Damit unterscheide sich sein traditionelles Handwerksunternehmen von den großen Filialbäckern. So überzeugte Tim Kortüm vor 3 Jahren die Fachjury. 2010 hat er mit seiner Ehefrau die elterliche Bäckerei und Konditorei übernommen und führt die Geschäfte sehr erfolgreich fort.

 

2013

Platz 3: Maike Laumen-Theuerzeit
Modellbau Theuerzeit GmbH 

Mit Kraft, Energie und betriebswirtschaftlicher Kompetenz gelang es Mareike Laumen-Theuerzeit als Quereinsteigerin einen Spezialbetrieb für Modellbau neu zu gründen. Gemeinsam mit ihrem Mann Frank Theuerzeit entwickelte sie einen Businessplan und setzte sich an die Spitze der Unternehmensführung. Die Kombination von fachlichem Know-how mit innovativen Veränderungen zeigte nicht nur am Markt Erfolg sondern beeindruckte auch die Gründerpreis-Jury.

Mit dem Gründerpreis 2017 richten sich das Wirtschaftsministerium und die NRW.BANK an erfolgreiche Jungunternehmer, die zwischen 2012 und 2015 in Nordrhein-Westfalen gegründet haben. Auch Unternehmensnachfolgen, Gründungen aus der Arbeitslosigkeit oder von Berufsrückkehrern sind ausdrücklich zur Teilnahme aufgerufen, egal ob Voll- oder Nebenerwerbsgründungen. Voraussetzung ist, dass die Unternehmen nicht mehr als 250 Beschäftigte haben und höchstens 50 Millionen Euro im Jahr umsetzen.

Insgesamt sind 60.000 Euro zu gewinnen. Dazu jede Menge PR.

Ausschlaggebend für die Bewertung sind der wirtschaftliche Erfolg und die Kreativität der Geschäftsidee. Daneben berücksichtigt die Jury auch die Unternehmensphilosophie, etwa Ansätze zur Familienfreundlichkeit, zum Klimaschutz und zum gesellschaftlichen Engagement.

Einsendeschluss ist der 15. September 2017.

Wenn Sie unsicher sind, ob und wie Sie sich bewerben sollen, lassen Sie sich von den Betriebsberatern Ihrer Handwerkskammer helfen.

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Teilnahmebogen Gründerpreis NRW
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